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Hören ist nicht gleich Hören, ist nicht gleich Hörer.

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Wer den perfekten Kopfhörer sucht, hofft auf Unterstützung durch Messlabore und Kennzahlen. Die Zeitschrift c´t berichtete im Heft 15/2018 aus Entwicklungslaboren von Kopfhörerherstellern und fand viel Interessantes. Und vieles trifft auch auf unsere In-Ear-Monitore zu.

Immer wieder fragen unsere Kunden nach objektiven Kriterien für die Qualität unserer Kopfhörer. Messkurven, die es ermöglichen sollen, sie mit Konkurrenzprodukten zu vergleichen. Aber derart aussagekräftige Messwerte gibt es leider nicht. Das erfuhr auch Hartmut Gieselmann, Redakteur der Zeitschrift c´t bei seinem Recherchen (Link unten). Schon die zugrunde liegende DIN-Norm EN 60268-7 (2011) stellt fest, dass es kein objektives Messverfahren gibt, das die subjektive Wahrnehmung des Hörenden beschreiben kann. Und das hat gute Gründe.

Hersteller wissen aus vielen Messungen – ein Kopfhörer muss immer perfekt und dicht sitzen, sonst beeinflusst dies sein Frequenzspektrum. Aber Rumpf, Nacken, Kopfform, Haarlänge, Brillenbügel, Außenohr und Gehörgang sorgen für frequenzabhängige Verstärkungen und Dämpfungen, die bei jedem anders ausfallen. Jedes physikalische Messverfahren muss hier zwangsläufig scheitern. Selbst wenn man ein winziges Mikro direkt vor dem Trommelfell platziert, ist immer noch nicht messbar, was wir letztlich wahrnehmen. Entscheidend ist dafür, das Alter, die Sozialisierung und der Trainingszustand unseres Gehörs. Denn unser Ohr ist letztlich nur ein komplexer Sensor. Die eigentliche Interpretation der „gemessenen“ Signale findet im Gehirn statt. Und das arbeitet bei jedem anders.

Die großen Kopfhörerhersteller behelfen sich mit Gruppen von Testpersonen, die nach festgelegten Testverfahren die Qualität eines Hörers beurteilen sollen. Heraus kommt ein statistisches Mittel, die „optimale“ Kennlinie für einen massentauglichen Hörer. Die Krux ist nur: Wer hat schon ein Gehör, das exakt dem statistischen Mittel entspricht? Einige wenige vielleicht, alle anderen hören anders. Nur wir selbst können beurteilen, wie wir etwas tatsächlich wahrnehmen. Also kommt niemand um intensives Probehören herum, denn es gibt ihn nicht: DEN perfekten Hörer, der für alle passt.

HS ER-Concha
HS ER-Concha

Und da jeder Musiker, Tontechniker oder Musikbegeisterter auch noch jeweils andere Anforderungen an einen Hörer und dessen Klangeigenschaften stellt, bieten wir bei Hearsafe ein Modulsystem, das kaum noch einen Wunsch offen lässt. An unseren Testständen auf Messen, Events – oder besser noch in unserem Kölner Geschäft – kann jeder die breite Palette unserer Hörer ausgiebig testen. Ob mit Musik aus der Konserve oder beim Spielen auf Schlagzeug, Bass, Gitarre oder selbst mitgebrachten Instrumenten. Vervollständigt wird diese Vielfalt im täglichen Einsatz durch unsere weichen und sehr komfortablen Ohrpasstücke aus Silikon. Diese sitzen perfekt und vollkommen dicht im Ohr. Individuell handgefertigt, wie ein Schlüssel fürs Schloss. Und garantieren so über viele Stunden ein absolut reproduzierbares Klangbild. Tag für Tag über viele Jahre, egal wie hart der professionelle Einsatz auch sein mag.

 

Links:

Artikel: Kurvendiskussion – Warum sich der Klang eines Kopfhörers kaum messen lässt

In: c’t 15/2018, S. 146, Autor: Hartmut Gieselmann, Redakteur: Hartmut Gieselmann, Länge des Artikels: ca. 4 redaktionelle Seiten

Download (kostenpflichtig): https://shop.heise.de/katalog/kurvendiskussion-314358

 

Artikel: Wechsel dich – Hearsafe Modular-Serie HS One, HS15, HS Twin, HS15-2, HS15-4, HS15-5

In: tools4music, Sonderdruck Ausgabe 5.2017, Autor: Michael Nötges

Download (kostenlos): https://www.hearsafe.de/downloads/

 

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