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Warum eigentlich In-Ear-Monitoring?

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In den nächsten Wochen dreht sich in unserem Blog alles um das Thema Silent Stage. Los geht es mit: Was spricht eigentlich für In-Ear-Monitoring?

Unsere wertvollsten Instrumente befinden sich am oder im eigenen Körper. Klar, Stimmbänder und Hände kommen uns sofort in den Sinn. Man sollte aber die Ohren nicht vergessen. Die werden beim Sammeln von Bühnenerfahrung häufig ganz schön beansprucht. In-Ear-Monitoring hilft – und beschert nicht nur Künstlern, sondern auch dem Publikum einen nachhaltig besseren Klang.

Vorteile zum regulären Monitorsound

Die im Ohr liegende Beschallung bringt gegenüber dem klassischen Monitorsound zahlreiche Vorteile. Zum einen das, was im Ohr ankommt: Jedes Bandmitglied kann ausgesuchte Tonspuren empfangen, die sich auf das eigene Wirken abstimmen lassen. Hier gibt es dann wirklich nur „ein bisschen mehr vom Bass“, während andere Pegel im Hintergrund bleiben. Dieser Sound klingt überall auf der Bühne gleich und mischt sich zu keinem Zeitpunkt mit dem der Kollegen. Wer schon mal in einem Gitarrenwindkanal gestanden hat, während er oder sie gerade zu einem filigranen Gesangssolo ansetzen wollte, weiß, wie hilfreich das sein kann.

Zum anderen klingt das Endergebnis auch für das Publikum deutlich aufgeräumter, da weniger Störschall von offenen Monitorboxen in die Mikrofone gelangt. Das ergibt nicht nur weniger Durcheinander, sondern erspart allen auch viele Rückkopplungen. Kurz gesagt: Lebt die Musik von starken Mitten oder setzt sie auf wummernde Bässe? Mit dem richtigen In-Ear-Monitoring lassen sich diese Präferenzen live noch besser herausarbeiten.

Angepasste Ohrhörer

Gern passen wir unseren Gehörschutz oder unsere In-Ear-Monitore individuell an das Ohr an. Das geschieht durch das Erstellen eines Ohrabdrucks für die sogenannte Otoplastik, die beim fertigen Produkt am Beginn des Gehörgangs sitzt. Mit einer optimalen Passform können wir das Ohr abdichten und entlasten; nicht angepasste Standardprodukte verursachen durch ihren schlechten Sitz oftmals erhöhten Schalldurchlass oder gar Schmerzen und eignen sich eher für den Privatgebrauch.

Das Endprodukt bleibt auf der Bühne praktisch unsichtbar, denn – klar – das Auge rockt mit. Je nach Bewegungsdrang lässt sich der Hörer per Funk oder Kabel bespielen. Ein hochwertiges angepasstes In-Ear-Monitoring stellt somit eine Investition dar, von der das eigene Gehör sowie das Publikum profitieren. Aber was, wenn man doch gern die Fanscharen mitsingen hört oder die In-Ear-Kopfhörer auch als Gehörschutz verwenden möchte?

Ohrhörer, Filter, Vollstöpsel: Modulare In-Ear-Monitore

Um den unterschiedlichen und wechselnden Ansprüchen nachzukommen, bieten wir auch ein modulares In-Ear-Monitoring an. Unsere HS-ER-15-Serie findet beispielsweise mit Vollstöpsel, Filter oder Hörer Anwendung und lässt sich in wenigen Sekunden umstöpseln. Sucht man im Klangbereich noch mehr Flexibilität, kann über unsere Concha-Otoplastik ein Aufsatz mit zwei Öffnungen integriert werden: Die Concha²-Bauweise bietet vom Ambience-Klang bis zum Komplettverschluss vollständige Kontrolle.

Diese modularen Optionen wappnen Musiker also für jede Situation. Wer hingegen präzise Ansprüche mitbringt, kann sich bei der HS-Flex-Serie bedienen. Sie bietet alle genannten Funktionen, die Elemente sind hier jedoch fest verbaut. Alle Hearsafe-Produkte sind vollständig reparabel und zu 100 % „Made in Cologne“ – unser Beitrag zur Nachhaltigkeit.

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